Neues Heft 2021

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2. Auflage des Hefts „50 shades of plattenbau“ (2015) erschienen

Da die Hefte seit einer Weile vergriffen sind, aber immer wieder Interesse an Touren durch Hohenschönhausen und der Bezirksgeschichte im allgemeinen geäußert wird, habe ich mich entschieden, das Heft neu aufzulegen. Heute kam des aus dem Riso-Studio. Wenn es fertig geschnitten und geheftet ist, kann es bei mir geordert werden.

Wie immer unter bauhaustapete[at]gmx.de

Neues Heft

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Schallplattentexte in der DDR

In meinem Regal stehen einige klassische Rockplatten aus der DDR. Die wurden natürlich nicht nur einfach so von AMIGA eingekauft. Zu jeder Platte wurde ein Musikkritiker beauftragt, ein Essay zu der jeweiligen Band zu schreiben. Das landete dann neben der Trackliste auf der Rückseite des Covers. Ich habe mal ein paar sehr schöne Ausschnitte aus den Texten fotografiert und stelle sie hier zur Verfügung:


Ohne Worte

Solidarität mit Irmela

http://www.deutschlandfunk.de/rentnerin-mit-zivilcourage-gericht-verurteilt-aktivistin.1769.de.html?dram%3Aarticle_id=367707

Wahlkampfnotiz:

1. Es ist beruhigend, wie die AfD im Plakatwahlkampf wieder auf den Status einer normalen Partei unter vielen zurechtschrumpft. (Ihre Plakate heben sich durch nichts von den anderen ab.)

2. Es ist beunruhigend, wie NPD und Pro D im Plakatwahlkampf auf den Status von normalen Parteien anwachsen. (Rechte Sekten mit teilweise nur 2-5 aktiven Personen pro Bezirk, die eine fast flächendeckende Wahrnehmbarkeit entwickeln.)

Abschiede

1996, vor 20 Jahren, war ich, als 16-jähriger Stippi mit meiner Mutter bei einem Konzert mit Herbert Grönemeyer, Ulla Meinecke, Keimzeit, den Resten von Ton Steine Scherben und vielen anderen im Tempodrom. Es war das Abschiedskonzert für Rio Reiser, mit dem ich damals noch nicht viel mehr verband, als ein paar seiner populären Lieder. Wahrscheinlich ist mir auch deshalb die Interpretation von „Junimond“ durch Ulla Meinecke am intensivsten in Erinnerung.
Zwei Jahre später, 1998, starb Gerhard Gundermann. Hier machte ich den Fehler, mit meiner Mutter nicht zum Abschiedskonzert zu gehen, sondern spontan zur Beerdigung nach Hoyerswerda zu fahren. Dort standen wir dann etwas bedröppelt zwischen dem engsten Freudes- und Bekanntenkreis Gundermanns und kamen uns reichlich fehl am Platze vor.
Im Jahr 2000 dann starb Aljoscha Rompe, eine Gallionsfiguren des Ostdeutschen Punkrock. Ich entschied mich dieses Mal richtigerweise wieder für das Konzert und gegen die Beerdigung. Viele seiner alten Freunde, unter anderem seine alten Bandkollegen von „Feeling B“, Paul und Flake (inzwischen bei „Rammstein“), traten im Steinhaus auf.

Ich poste zum Abschluss mal ein Lied des Musikers dieser Runde, den wahrscheinlich die Wenigsten von euch kennen. Hab ich selber auch schon ewig nicht mehr gehört:

Sie so, ich so: