Ausziehn, ausziehn!

Mein Blog zieht um. Im Reallife. Zumindest der Ort, von dem aus gebloggt wird.
Das heißt, von vielem unnützen Kram trennen und – was deutlich schlimmer ist – von liebgewonnenen Wandmalereien. Dem Herzstück der Wandbemalung dieser Wohnung hab ich deshalb ein temporäres Denkmal mit meinem Blogheader gesetzt. Meine Türbemalung (Bild 2) wurde noch schnell fotografisch gesichert und mein Teppich, der mich lange Jahre begleitete und auf dem man die Parties der letzten Jahr immer noch nachvollziehen konnte, ist dem spröden weinroten DDR-Parkett gewichen.
Leb wohl Punkerwohnung, willkommen neue Wohnung.


19 Antworten auf „Ausziehn, ausziehn!“


  1. 1 jesse.b 26. Januar 2007 um 13:10 Uhr

    sag bescheid wann ich helfen kommen kann!

    jesse.b

  2. 2 jesse.b 26. Januar 2007 um 13:11 Uhr

    sag bescheid wann ich helfen soll!

    jesse.b

  3. 3 don p. 26. Januar 2007 um 14:15 Uhr

    du, auf deinem teppich sitzt ein tier.

  4. 4 fitzcarraldo 26. Januar 2007 um 14:28 Uhr

    yeah! hieronymus bosch – garten der lüste! top, alles richtig gemacht!
    das original im prado ist der hammer. man kann viel mehr erkennen als auf den (meist) stark verkleinerten reproduktionen.

  5. 5 Administrator 26. Januar 2007 um 15:05 Uhr

    @donp:
    Ja, ich hab den einzigen sauberen Teil des Teppichs versucht zu fotografieren und das Vieh ist immer ins Bild gerannt.
    @fritz:
    Mein Bosch-Plakat ist A2. Da kann man schon eine Menge erkennen.

  6. 6 icke und er 26. Januar 2007 um 16:54 Uhr

    wenn der jesse b. helfen will (gleich 2x!), können ja alle anderen ausschlafen, oder? im übrigen schade um die coole wand – hat mir gefallen! der blöde kater war auf deinem teppich bestimmt wieder auf der jagd nach kleintieren, da sich um den keine_r kümmert ist der ja immer kurz vorm verhungern.

  7. 7 fitzcarraldo 26. Januar 2007 um 18:39 Uhr

    ich habs auch auf A2. das original ist aber grösser als zwei mal drei meter. und ich habe gestaunt wie viel mehr man sehen kann.

  8. 8 blub 26. Januar 2007 um 20:05 Uhr

    Wunder geschehen…Jesse.B. will beim Umzug helfen? Na das würde ich gern sehen. Der kriegt ja nicht mal seine eigenen Umzüge auf die Reihe. Ich erinnere mich noch gut daran, dass die liebe alte Bauhaustapete sein Zimmer tapezierte, während der Jesse mit anderen Dingen ‚beschäftigt‘ war…Bitte macht mir ein Fotot davon!!!

  9. 9 klubtui 28. Januar 2007 um 18:49 Uhr

    Du wolltest dich von unnützem Kram trennen? Davon hab ich allerdings so gar nichts mitbekommen..Schleppe selten soviel unsinniges Zeug…

  10. 10 graf zahl 29. Januar 2007 um 16:52 Uhr

    Ich muss mich Klubtui anschließen , du bist echt ein alter messi… und das photo vom neuen Boden wird dem Boden nicht gerecht , du hast sehr schönes parkett.

  11. 11 icke und wir 30. Januar 2007 um 10:25 Uhr

    Was heißt hier unnützes Zeugs. Jeder Mensch braucht mindest 3 Matratzen, unbespielbare Instrumente, Bauarbeiterhelme, Pionierfahnen etc… OK. Die Aufzählung wird in dieser Form kein Anfang und kein Ende finden > zum Trost waren die Kisten ja nicht ganz schwer und wogen nur im Durchschnitt 50 Kilo …

  12. 12 HTHC 31. Januar 2007 um 18:40 Uhr

    Yeah…………respekt für das Projekt politische Plakate.
    Scheint schon so seine Runde gemacht zu haben. Grad hab ich nen Artikel in nem Punkerfanzine dadrüber gelesen…….da gibts dicke props……..na dann immer voran…………Greetz………Zurück inden Plattenbau!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    H-Town will sie alle:-)

  13. 13 le kitty 01. Februar 2007 um 21:21 Uhr

    leo ist keine blöde katze, he´s the coolest cat in the world!!!

  14. 14 snoopy 01. Februar 2007 um 21:26 Uhr

    wenigstens wissen jetzt alle frauen, was sie bei dir erwarten können… 3 heiße matratzen, die so verkeimt sind, dass man lieber auf dem boden pennt, erotische bauarbeiterspiele, bei bedarf gesang in begleitung einer kaputten ukulele, 10 kg schwere Plakatpakete, kisten mit vorhängen und heftern(grandiose kombi), und nicht zu vergessen den ss mantel vom opi…*rrrrrrrrr*

  15. 15 blub 01. Februar 2007 um 23:40 Uhr

    Tapete – Ick mag dir trotzdem!!!

  16. 16 icke und er 02. Februar 2007 um 11:16 Uhr

    @ le kitty:
    kater! nicht katze! vielleicht trifft das „blöd“ echt eher auf dich… naja, war nur son gedanke – sorry! ;-)
    @snoopy:
    fight heterosexism!
    @tapete:
    schließe mich blub an. und war jese.b nun eigentlich da?

  17. 17 Tapete 02. Februar 2007 um 15:17 Uhr

    Man, die Kommentarspalte wird mir langsam zu intim:

    @alle:
    Nochmal zu dem Bauarbeiterhelm – der gehört einem guten Freund und er fand Anwendung bei einem grandiosen Village People-Karaoke-Auftritt vor mehreren Jahren. Ui, könnte ich ihm langsam mal zurückgeben…
    Die „Ukulele“ ist eine „Mandoline“ und sie ist nicht kaputt. Kaputt ist leider die „Sitah“. Aber die kann ich, im Gegensatz zu der Mandoline auch nicht spielen.
    Zu dem sooo schweren Bücherkisten: Hätte ich gewusst, dass ich damit nie wieder umziehen kann, hätte ich mir nicht die Bände „Dali-gesammelte Werke“, „Die Protokolle der Nürnberger Prozesse“ und „the Beatles Anthology“ gekauft. Sorry Leute.

    @snoopy: Kein Mantel der jemals meinem Opa (der meines Wissens auch nicht bei der SS war) gehört hat, ist mit umgezogen.
    Kisten, die 10 Kilo wiegen sind dir zu schwer?

    @blub:
    wieso „trotzdem“?

    @icke:
    nö, jesse war nicht da, obwohl auch zeug von ihm mit umgezogen ist…

  18. 18 kackbratze 03. Februar 2007 um 13:49 Uhr

    @icke und er :Tiergeschlechtsnazis

    und von wg. fight heterosexism, tapete (bei insidern auch als mr. lover,lover bekannt)hat dank der gradiosen a´ism 2 letztens rausgefunden, warum er hetero is->homosexualität können sich demnach nur „reiche“ leute leisten und wir kennen ja alle tapetes finanzsituation…

  19. 19 naja 04. Februar 2007 um 11:54 Uhr

    naja, da werden aber auch ein paar andere mögliche gründe genannt ;-) :

    „Wie entsteht Heterosexualität?

    These 1 – Elternhaus

    In den meisten Fällen zwanghafter Heterosexualität erweist sich, dass auch die Eltern darunter gelitten haben.

    These 2 – Kindheitstrauma

    Ein schlimmes Erlebnis mit dem eigenen Geschlecht in der Kindheit kann die spätere Zurückweisung des eigenen Geschlechts zur Folge haben. Aus Angst vor dem eigenen Geschlecht sinkt das Verlangen danach ins Unterbewusstsein und kommt als heterosexuelle Neurose wieder zum Vorschein.

    These 3 – Soziale Bedingungen

    Viele Heterosexuelle geben der ständigen Berieselung durch die Massenmedien und deren Verhaltenspropaganda nach und leben entsprechend dieser typisch tyrannischen Klischees. Wir sollten ihnen nicht Ablehnung, sondern Verständnis und Mitleid entgegenbringen, denn die Zurückweisung, mit der sie ihrem eigenen Geschlecht und somit auch sich selber begegnen, ist das Maß dafür, wie weit sie ihre eigene Sexualität und ihre Beziehung zu sich selbst verloren haben.

    These 4 – pathologische Bedingtheit

    Viele Heterosexuelle glauben fest daran, dass sie „so“ geboren sind. Unglücklicherweise unterliegen sie einem großen Irrtum, denn wie wir alle, sind auch Heterosexuelle das Produkt ihrer eigenen Substanz und der Umgebung, also fällt auch den Heterosexuellen eine gewisse Verantwortung für ihre Veranlagung zu.

    These 5 – kulturelle Einengung

    Es hat sich erwiesen, dass viele Heterosexuelle aus einer Umgebung kommen, in der die Freude an ihrem Körper erbarmungslos unterdrückt wurde. Viele psychische Verwirrungen können aus der Zurückweisung des eigenen Körpers resultieren.

    These 6 – Angst vor dem Tod

    Oft ist die Angst vor dem Tod der Grund für heterosexuelle Paarungen. Viele Heterosexuelle werden vom starken Wunsch, sich fortzupflanzen, in ihre Veranlagung getrieben.

    These 7 – Hormonelle Störungen

    Statt eines normalen Verhältnisses zweier Haupthormone haben Heterosexuelle einen Überschuss des einen und einen Mangel des anderen Hormons, was zur Folge hat, das sie unfähig sind, eine befriedigende Beziehung zum eigenen Geschlecht aufzubauen.

    These 8 – Ökonomische Gründe

    Unsere Gesellschaft verspricht Prämien für heterosexuelle Paarung. Homosexuell sein hingegen ist teuer und viele Leute können es sich einfach nicht leisten.“

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