Lieblingsfreaks

Die Internetseite der rassistischen Bürgerinitiative IPAHB (ich verlink die mal nicht. wers sehen will muss googlen) aus Heinersdorf ist immer wieder einen Klick wert. Gerade brüsten sie sich damit dass schon 2Millionen Besucher_innen auf ihrer Seite waren. Ob sie sich immer noch so freuen würden, wenn sie eine detaillierte Auflistung hätten, wieviel Prozent davon Befürworter_innen und wieviele Gegner_innen sind?

Seit einiger Zeit werden Antifas und Antirassist_innen von der IPAHB offiziell nur noch „Linksfaschisten“ genannt. Das ist insofern folgerichtig, weil das der Sprachgebrauch eines Großteils ihrer Anhänger_innen ist und sich inzwischen eine große Anzahl von Anti-Antifa-Fotos auf deren Seite findet.

Wie skurril die Denkstrukturen der Autor_innen der IPAHB-Seite sind, zeigen zwei aktuelle Beiträge:
Im ersten war ein_e Fotograf_in der IPAHB nur 15 Minuten „am Treffpunkt der Linksfaschisten“, dem S-Bhf Pankow unterwegs und hat Fotos der dortigen schlimmen Situation mit Wildplakatierung gemacht. Das Ergebnis: ein legales Graffiti, 5 Plakate (davon 3 politische, keins von der Antifa), 2 Werbeschnipsel und 6 Aufkleber.
Pfui Antifa.

Der zweite Beitrag ist keiner im eigentlichen Sinne, sondern nur eine Zeitungsmeldung zur der Verhaftung, angeblicher Mitglieder der „Militanten Gruppe“. Bebildert wird das dann so.


1 Antwort auf „Lieblingsfreaks“


  1. 1 saltzundessick 23. September 2007 um 22:03 Uhr

    auch spannend, dass die sich als anti-antifa-fotragrafen betaetigen. nebst belehrungen ueber vermummungsverbot. welche rechtlich allerdings nicht merh auf der hoehe der zeit ist. wurde doch erst kuerzlich ein entsprechendes verfahren eingestellt mit dem hinweis, dass man sich vermummen duerfe, um nicht von nazis fotografiert zur werden. zur gefahrenabwehr sozusagen. scheinbar ist das aber noch nicht bis nach heinersdorf vorgedrungen.

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