Archiv für Oktober 2007

Zahnlose Beißreflexe

Für alle die keinen Bock haben auf diese sinnlosen Blogger-Diss-Geschichten: Bitte an dieser Stelle aufhören zu lesen und auf den nächsten Beitrag warten. Dauert nicht lange.

Mehr Blubb als Hirn

Kein Blogger hat in der letzten Zeit so hartnäckig mit Beleidigungen, Diffamierungen und selten dummen Kommentaren auf meinem Blog bzw. über meinen Blog auf anderen Blogs aufgewartet wie Herr Hirnblubb. Selbst als Wendy und die Planetengirls längst kapiert hatten, dass es bei mir nicht viel zu holen gibt, was ihrem Ressentiment entspricht, bloggte Hirnblubb weiter.

Ein paar Worte zu Blubb

Blubb mag: Fussball, Revolution und die soziale Frage
Blubb mag nicht: Bullen und Antideutsche
So in etwa kann man die Themen seines Blogs umreissen. Das ist nicht wirklich interessant. Es ist im Prinzip nur das Abbild des schmalen Horizonts, vor dem sich das Leben Blubbs abspielt. Die Grenzen sind schnell gesteckt und werden umso beharrlicher verteidigt. Wer gegen eines seiner Prinzipien verstoßen hat, hat in „der Linken“ nichts mehr zu suchen. Es ist leicht, seinen Groll auf sich zu lenken: Mal ne gewalttätige Sprühercrew kritisieren, mal sich über eine Intifada-Demo lustig machen oder unbedacht einen Aufkleber einer nordöstlichen Antifagruppe dokumentiert. Schon ist vorbei mit lustig. Blubbs Reaktion auf sowas zeigt sich einerseits durch seine virtuelle Denunziation ungeliebter Blogs, andererseits durch seine Gewaltfantasien. Irgendwie findet er es schade, dass ich nicht von Sprühern vermobbt werde und zeigt Sympatie für die antiimperialistischen Idioten, die Antifa-Veranstaltungen in Magdeburg angreifen.

„Das problem ist nur, dass tapete nicht weiß wer ich bin, aber ich weiß wer er ist.“

Das interessante an Hirnblubb ist die Differenz von realem und virtuellem Leben. Privat ist er ein eher schweigsamer Mensch. Er geht sparsam mit Worten um. Nie würde er auf die Idee kommen, mich direkt anzusprechen und mir seine Kritik oder meinetwegen seine Ablehnung zu formulieren. Laut wird er nur, wenn er sich in der Überzahl wähnt, oder wenn er denkt, er handele unerkannt. So auch auf seinem Blog. Immer wieder kokettiert er damit, dass er genau über mich und andere Blogger_innen bescheid weiss. Verbunden mit der formulierten persönlichen und politischen Abneigung schwingt immer die Möglichkeit mit, noch mehr offenbaren zu können.

Das Ende?

Diese Kommentare und Beiträge fanden ein jähes Ende, nachdem ich ihm mitteilte, dass relativ leicht aus seinem Blog zu folgern sei, wer er sei. Es dauerte keine zwei Stunden und alle seine Blogbeiträge, die sich mit mir befassten, waren auf wundersame Weise verschwunden. Ob es sich jetzt ausgeblubbt hat … wer weiss.

P.S.:
Die Löschaktion hat er inzwischen in einem Beitrag begründet, der den Namen des AAB-Vergewaltigerschützerpapiers von 2000 trägt. Ob das Zufall ist?

Tapete vs Lysis

Wenn man bei google nach „Intifada+Quetschenpaua“ sucht kommt zuerst Lysis, gefolgt von meiner Wenigkeit. Bleibt die Frage, mit welcher Intention sowas gesucht wird.

Der Begriff „Wellensittig“ ist natürlich falschgeschrieben. Dass ich mit dieser Schriftweise nicht allein dastehe, ziegt dass ich erst an Stelle 165 in dieser Googlesuche aufgeführt bin. Wenn man nach „Standart Antifa“ (liebe Grüße an Rechtschreibnazi Wendy) sucht, bin ich leider garnicht bzw. abgeschlagen aufgeführt, weil Google das Wort eigenständig korrigiert.

Das Thema „Bauhaustapete“, dem dieser Blog seinen Namen verdankt, findet sich nur noch 3x unter den ersten zehn Google-Suchen. Der Rest ist meins.

Seltsame Suchen wie z.b. „bierdosen einkaufen polen“ „usa dickser mann“ „Rihanna halb weiss halb schwarz“ tauchen in regelmäßigen Abständen bei mir auf, genau wie Leute die ich hier garnicht haben will. So etwa die 30 Nazis, die dank eines internationalen Naziforums den Weg auf meinen Blog fanden.

Meine liebsten 3 Google-Suchen sind aber immer noch:
3) Max Wright Crack
2) Ein Fuchs muss tun, was ein Fuchs tun muss
1) Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann.

These Nummer 2:

„Wikinger Wickie“ ist ein Junge und kein Mädchen.

Eine Frage, die wie zuletzt nur die Diskussion um Israel/Palästina tiefe Gräben in linke Zusammenhänge, WGs und Freundeskreise gezogen hat. Auf den ersten Blick ist die Frage auch nicht leicht zu beantworten. Wickie trägt lange Haare, einen Rock und hat eine hohe Stimme. Dass er ähnlich wie alle weiblichen Rollen der Serie als intelligent dargestellt wird und damit eindeutig im Gegensatz zu den Männern steht, vervollständigt den Eindruck, Wickie wäre ein Mädchen. Trotzdem gibt es einige Anhaltspunkte, die eindeutig klären, dass Wickie ein Junge ist.

Beweisführung:

1) Im Intro-Lied heisst es nicht: „Hey Wickie hey, sie fässt das Segel an.“ sondern „Hey Wickie hey, zieh fest das Segel an.“ Weiter heisst es „So heißt DER kleine Held / ER denkt kurz nach, und hat ihn dann / den Trick DER IHM gefällt.“

2) Wickie hat in der Serie eine Freundin. Geht man davon aus, dass die Serie in den 70er Jahren produziert wurde, kann eigentlich ausgeschlossen werden, dass hier gleichgeschlechtliche Beziehungen thematisiert werden.

3) Wikipedia. Denen glaub ich immer blind.

Liebe Grüße an Nastyone und alle anderen, die sich vehement gegen diese Wahrheit gewährt haben. ;)

These Nummer 1:

Schwermütige elektronische Musik hat die besten computeranimierten Musik-Videos.

Beweisführung:

Royksopp – Remind me


DB Boulevard – Another point of view


Kleerup feat. Robyn – With every heartbeat


Chemical Brothers – Star Guitar

Empfehlung 2

Auf „Politisches Plakat“ kann jetzt das beste Plakat Januar-Juni 2007 gewählt werden. Ich hab meine Wahl schon getroffen.

Empfehlung

Genosse Lebenistanderswo macht mal klar, wie man Barkeepern eine Freude macht. Er weiss wovon er spricht.
Read it.

Nur mal kurz

Ich verspühre kein Bedürfnis, auf Indymedia Beiträge zu verfassen oder andere zu kommentieren. Mit Beiträgen, in denen mein Blog verlinkt ist, hab ich nichts zu tun.

Viel Spaß noch
Tapete

Tendenz fallend

Antiberliner 1:

»Eine angenehmere Form von HipHop kreieren«

(Interview mit Clara Völker aka DJ Caynd)

Warum findet Ihr es wichtig, eine Plattform speziell für Frauen im HipHop zu schaffen?
Wir wollen zeigen, dass es aktive, eigenständige und kreative Frauen im HipHop gibt.Frauen werden oft
mit Stereotypen wie »Bitch« und »Queen« oder »Sister« konfrontiert. Das langweilt uns, (…)“

„Es geht uns weniger darum, etwas Bestehendes zum Besseren zu wenden, sozusagen die Knaben zu konvertieren, als etwas Neues zu kreieren, das unserer Meinung nach eine angenehmere Form von HipHop
ist.“


Antiberliner 14:

»Mein Name steht für Pussy-Power«

(Interview mit Lady Ray)

Du bezeichnest Deine Musik als Pornorap.Was gefällt Dir daran?
Ich habe meine Mucke nie als »Pornorap« bezeichnet, ich mache Rap. Und Rap hat Kanten, Ecken und in meinem Fall Kurven und Beulen. Miauuhhh.“

Wie hat die vor allem männliche HipHop-Szene auf Dich reagiert?
Sie schrien: »Hilfe! Eine Riesenvagina will uns verschlukken. « Quatsch, sie lieben mich.“

Was hältst Du von K.I.Z. und deren Erfolge im Mainstream-TV?
»Kiz« bedeutet auf Türkisch »Mädchen« und so rappen die auch. Nix Neues. Bin besser.“

Blogsport-Charts

Mit ein bisschen Statistikscheiss macht man mir immer eine Freude. Deshalb an dieser Stelle danke an die Admins von Blogsport für die automatische Anzeige der Blogsport-Charts. Ich hab mich derzeit irgendwo zwischen Platz 40 und 50 eingerichtet. Bei 1800 angemeldeten und vielleicht 200 aktiven Blogs ist das garnicht schlecht.

via aftershow, via tschilli

Lehren eines verschnupften Wochenendes

1) Die Wahl zwischen „Over the Top“ und „Ghost – Nachricht von Sam“ ist verdammt schwer.

2) Der Text von „Fools Garden – Lemon Tree“ ist autobiografisch. („Isolation is not good for me / Isolation / I don‘t want to / sit on a lemon tree“)