Archiv für April 2008

„Iseedeadpeople“ verabschiedet sich

Der sympathische Altenheim-Blogger ISEEDEADPEOPLE macht sein Blog-Projekt zu. Ein Grund für mich, nochmal seine besten Beiträge zu resümieren:

Mein Name ist iseedeadpeople ich zeichne mich dadurch aus, dass ich seit ca. sechs Jahren mehr oder weniger regelmäßig in Altenpflegeeinrichtungen jobbe. Klar ist, das ist ein anstrengender, verantwortungsvoller und ausfüllender Job. Blablabla. Gleichzeitig erlebt man aber so viele erzählenswerte Geschichten, dass es total schade wäre, die einfach so in meinem Kopf versacken zu lassen. (Glaubt mir, das versackt eine ganze Menge!) Stattdessen lasse ich die Geschichten lieber hier in den Weiten des Internets versacken.

-Ärgern
-Der Mob ist überall
-Sterben
-Die Handbewegung
-Schlafengehen
-Selber altwerden
-Herr B.
-Herr G.

Schade schade.

Zum Abschied noch ein tolles Video über japanische Altenheim-Therapie-Roboter:

Tapete sagt „Nein“ zum Naziflughafen

Gelebte Demokratie ist doch was tolles.

Kinderferienlager-Indoktrinierung // Nummer 4

Schlimm einerseits, was uns Jugendlichen damals in einer „Disco“ zugemutet wurde. Schlimm andererseits, dass wir das damals auch gut fanden. Ist ja irgendwie auch ein wichtiges Thema, siehe hier.

Schnipsel

1) Eine Demo auf der ich nicht war, die aber mindestens zwei tolle Bilder hervorgebracht hat (Pollock! / Geometrie):

2) Zwingende Argumente gegen Olympia in China:

Samstag vorm Fernseher

Aufwachen – Family Guy – Scrubs – Snooker – Kopfschmerzen

Kleiner Nachtrag

Asche auf mein Haupt. Drei meiner Lieblingsfilme hab ich in der 50 Lieblingsfilme-Auflistung vergessen. Ich wüsste jetzt aber auch keinen Film, den ich dafür rausschmeissen könnte. Egal.

Von gemeinen Schafen und ihre Rolle als das Ganze

Auf einem großen deutschen Naziportal mit Kommentarfunktion gibt es einen „Hausmeister“, der wahrscheinlich den gesamten Tag nichts Besseres zu tun hat, als unter jeden dritten Kommentar „Bitte auf die deutsche Rechtschreibung achten, der Hausmeister“ zu schreiben.
Nun bin ich wahrlich nicht Derjenige, der besonderen Wert auf Rechtschreibung legt. Die Lichtenberger Neonazi-Szene mit ihrem Drang, alle Wände im Kiez mit Slogans vollzuschreiben ist aber doch für ein paar Lacher gut. Ok, könnte man sagen, wenn man nachts durch die Straßen zieht, sich dauernd nach Bullen oder Antifas umgucken muss, dann ist der Adrenalin-Spiegel natürlich ziemlich hoch. Da kann der eine oder andere Fehler mal passieren.
Aber wie erklärt sich dann bitte der Satz, der den neuen Nazi-Aufkleber ziert? Was wollen die uns damit sagen?
Erklärungen bitte hier ergänzen.

Kinderferienlager-Indoktrinierung // Nummer 3

Wenn sich Eltern nach den Sommerferien am Kopf kratzen und fragen warum die Hosen ihrer Kinder danach immer so verdreckt sind, dann kann das zum einen daran liegen, dass man im Ferienlager natürlich auf jeden verfügbaren Baum klettert, jedes Erdloch mitnimmt und auch sonst keine Möglichkeit auslässt, sich dreckig zu machen. Ein anderer Grund war, zumindest in unserem Fall, die extatische Huldigung von Gitarren-Gott Brian May bei folgendem Song auf dem Boden des Disco-Zeltes.
Ich werd aus diesem Grund auf Antinazi-Demos immer ganz rührselig, wenn der Song gespielt wird. :)

Zug der Erinnerung

Am Samstag fand die Auftaktveranstaltung der der Berliner Etappe des „Zug der Erinnerung“ am Brandenburger Tor und am Potsdamer Platz statt. Vor der Zentrale der „Deutschen Bahn“ am Potsdamer Platz wurde ein Meer aus Kerzen errichtet – jede Kerze trug den Namen eines deportierten Berliner Kindes. Der Zug wird, trotz der Verhinderungsbemühungen der Bahn in den folgenden Tagen auf verschiedenen Bahnhöfen zu sehen sein.

Das Programm und Fotos via lieschen:

- 13.-14. April in Berlin-Ostbahnhof
- 15.-16. April in Berlin Lichtenberg
- 17.-18. April in Berlin Schöneweide
- 19.-20. April in Berlin Westhafen
- 21.-22. April in Berlin Grunewald / “Gleis 17″

Zug der Erinnerung
Fotos auf Flickr

50 Lieblingsfilme

In Anlehnung an diesen Artikel:

Meine 50 Lieblingsfilme

Ist ziemlich viel Mainstream-Scheiss dabei, Europa ist mit fast der Hälfte gut vertreten, ein paar sind nur in einem biografischem Kontext zu verstehen und bei paar Essentials hab ich bestimmt vergessen, aber egal. Viel Musik, viel Gewalt und auf jeden Fall schräger Humor, so wie es sein muss.