Selbstversuch1: „Gib mich mal die Schwuchtelleiste, die Scheisse!“

Zwei Tage aufm Bau, und ick bin wieder ganz nah dran am Proletariat. Ich weiss jetzt bescheid über die „arschfickenden Politiker da oben“, oder die „Bimbos“, die in Mururoa verrecken, „wegen die Franzacken“. Ich hab meinen Kraftausdrückekatalog mal wieder etwas erweitert, hab gelernt, wie man im Sitzen hämmert „ohne sich die Eier plattzuhauen“, hab nicht, wie alle anderen um 10:00 mein drittes Bier getrunken (so ganz anpassen wollte ich mich dann doch nicht). Sätze aufm Bau machen übrigens nur Sinn, wenn sie mit „die Scheisse“ aufhören, die Scheisse.
Leider hab ich schon die besten Sprüche wieder vergesessen. Schade. Dafür hab ich ein tolles Werkzeug kennengelernt, das ich mir wohl auch für den Hausgebrauch kaufen werde:
Den Tacker-Hammer.

In diesem Sinne:
„Lieber eine Schraube nageln, als einen Nagel schrauben.“


12 Antworten auf „Selbstversuch1: „Gib mich mal die Schwuchtelleiste, die Scheisse!““


  1. 1 christian 25. Juni 2008 um 19:17 Uhr

    Hast du nur zwei Tage dort gearbeitet oder war das erst der Anfang?

  2. 2 Difficult is Easy 25. Juni 2008 um 19:45 Uhr

    aber wenn du bei der arbeit kein bier getrunken hast, dann hast du das einzige verpasst, was daran noch sinn macht.

  3. 3 saltzundessick 27. Juni 2008 um 21:45 Uhr

    das heisst: schraube rinnjekloppt haelt besser als nagel rinjedreht.

  4. 4 classless 28. Juni 2008 um 9:16 Uhr

    Das „als“ müßte auch eher ein „wie“ sein.

  5. 5 saltzundessick 28. Juni 2008 um 10:22 Uhr

    ich bin klassenlos!

  6. 6 Tapete 28. Juni 2008 um 13:25 Uhr

    @christian:
    Es war eine familiäre Verpflichtung und deshalb nur zweimalig. (Hoffe ich)

    @Difficult:
    Ich musste die meiste Zeit auf einem Schrägdach rumkrauchen, das hätte sich nicht mit Alkohol vertragen. Vielleicht wäre ich den schätzungsweise 10 Ziegeln gefolgt, die irgendwo 6 Meter unter uns eingeschlagen sind.

    Den besten Spruch hatte ich schon wieder verdrängt, der war irgendwie so:
    „Meene Mutter will sich grad ein Haus ersteigern, dit kostet so 40tausend Piepen. Die wollen dafür aber 80tausend haben, die verdammten Juden.“

  7. 7 classless 28. Juni 2008 um 19:06 Uhr

    Ich finde es allerdings recht praktisch, daß einem mittlerweile als multifunktionale Erwiderung auf viele solche Äußerungen die allgemeinverständliche Vokabel „Opfer“ zur Verfügung steht.

  8. 8 saltzundessick 29. Juni 2008 um 8:02 Uhr

    och komm classless, diese boesen woerter passen doch nicht zu dir.

  9. 9 rockstar 30. Juni 2008 um 12:45 Uhr

    menschenskinder, wo war da denn der antifaschist in dir? da musste doch widerstand leisten und intervenieren, den diskurs suchen. tze tze

  10. 10 classless 01. Juli 2008 um 16:51 Uhr

    @salty
    Ich weiß, ich bin immer zu nett. Das könnte aber damit zusammenhängen, daß ich überhaupt nicht böse werden muß, damit der Apfel rollt…

  11. 11 scheckkartenpunk 02. Juli 2008 um 12:11 Uhr

    der apfel rollt nicht weit vom stamm

  1. 1 classless Kulla » Blog Archive » Ökonomischer Gottesdienst anderswo Pingback am 26. Juni 2008 um 15:12 Uhr
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