Archiv für Juli 2009

Udo Voigt – Rhetorikgott

Aus der Ansprache zur Einweihung des Oma-Wohnwagens, der grad in Thüringen als Werbemobil für die NPD durch die Gegend gurkt:

Ein älteres Ehepaar hat uns dieses Fahrzeug überlassen, damit wir dort im Wahlkampf auf die NPD aufmerksam machen wollen. Wir haben also dem Unternehmen, diesem Einsatzfahrzeug einen besonderen Namen gegeben, wo es gleich drauf äh eingeweiht wird.

Dit Jeton von Hohenschönhausen

Ich würd da gern mal ne Umfrage machen, wie viele der Gäste des „Dix“ den Otto kennen. Nicht viele wahrscheinlich. Das „Dix“ ist im Endeffekt sowas, wie das „Jeton“ für Hohenschönhausener – also noch einen Tick beschissener. Ich lass mal Bilder sprechen.

Und für alle, die schon immer mit echten Hohenschönhausener Nachwuchsprolls feiern wollten und das noch bei guter Musik von KIZ …äh, nee… echten Atzen. Voila.

Schade eigentlich…

„Wir denken, dass der Weg aus Armut und Ohnmacht für die Mehrheit nicht als Rap-Star oder Zuhälter zu machen ist“

Aber vielleicht klappts ja für einige von uns, das eine oder das andere zu werden…
(Der Rest des Satzes und des Aufrufs hats auch in sich)

Gefunden hier.

Deutsches Fliesentischmuseum

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Gewalt in Videos

Nette Visualisierungen von Gewalt bei „Yeah yeah yeahs“ und „Santo Gold“ (das hab ich schonmal gebloggt, aber nicht mehr gefunden – merken: tags verwenden)

Über die Dummheit Anderer spotten

Ein Plakat der Bürgerinitiative A 98 Tunnel Karsau Minseln am Ortsausgang von Karsau in Richtung Minseln wurde vermutlich in der Nacht von Sonntag auf Montag mit einem Hakenkreuz und dem Schriftzug „Antifa“ beschmiert. Uwe Tittmann von der BI distanzierte sich von den Schmierereien. „Es muss sich bei dem Schmierer um eine ausgesprochen dumme Person handeln“, so Tittmann.

Hmm, warum, werter Herr Tittman, sollte jemand auf dieses Ensemble das Wort „Antifa“ sprühen? Das ist ja fast so gut, wie ein 9live-Bilderrätsel. Kleiner Tipp: Hat was mit drei Ausrufezeichen zu tun!!!

via

Wenns doch immer so leicht wäre, Idioten zu widerlegen

Beispiel 1:
Stellungnahme des „Jeton“ zum Naziübergriff in Friedrichshain

Richtigstellung
In der sog. „linken Szene“ wird propagiert, der Vorfall in der Nacht zum Sonntag (12.07.2009) sei von der Diskothek „Jeton“ ausgegangen. Diese Behauptung entspricht nicht den Tatsachen – sie ist schlichtweg falsch!


(Zwei der Täter an dem Abend im Jeton)

Beispiel 2:
Stellungnahme der Lichtenberger NPD

Da konnten wir doch lesen, dass sogenannte Neonazis am Sonntagmorgen einen 22-jährigen lebensgefährlich verletzt hätten. Sie erhielten Haftbefehl wegen versuchten Totschlages und Körperverletzung. Ich bin immer sehr verärgert, weil ich weiß, dass solche Vorgänge überhaupt nichts mit der NPD zu tun haben. Aber schon die Formulierung „NEONAZI“ soll den einfachen Bürger verschrecken.


(Knarre, NPD-Flyer, SS-Fahne – Neonazis? NPD? Ach hör mir auf.)

via: Indymedia

Nur so

Als Björk noch nicht Björk hieß und noch Rock machte…

…hieß ihre Band „Sugarcubes“ und war die bekannteste Band Islands (bis halt irgendwann „Sigor Ros“ kamen). Hört sich alles noch nicht so eingängig und einmalig an, wie Björks spätere Sachen, vor allem wegen des seltsamen „B52s“-Sprechgesang zwischendurch. Trotzdem haben die „Sugarcubes“ ein paar tolle Lieder produziert:

Der einzige Vorteil der derzeitigen S-Bahn-Wagen-Knappheit: