Archiv der Kategorie 'Kunst'

Heft „i see dead people“ – out now

Dieser Blog wurde lange nicht mehr aktualisiert. Das hat verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass ich einen Teil der Texte eines anderen von mir betriebenen Blogs zu einem kleinen Heft verarbeitet habe.
Das ist jetzt bei mir zu bekommen. Einfach ne Mail schreiben.

Die Rahmendaten:
Format: A6
Seiten: 24
Auflage: 100
Druckverfahren: Risografie
Illustrationen: 8
Geschichten: 13

Der Inhalt:
In dem Heft finden sich mehrere Anekdoten aus meiner Zeit als Pfleger in verschiedenen Altersheimen. Die Geschichten entstanden in den Jahren 2001 bis 2006. Sie werden ergänzt durch Zeichnungen von Bewohner_innen der Heime. Die Zeichnungen sind im Jahr 2013 entstanden.

Jetzt bei mir (bauhaustapete[at]gmx.de) gegen eine Spende von 3€ bestellbar. Cheers.

Unterschiedlichkeiten

„Glamour is back“

Die Leute vom Sportpalast Friedrichstadtpalast wissen, wie sie die Deutschen ins Varieté bekommen…

What the Fuck!

Heute released:

Tolles Lied von Sookee und Tapete und Video von Nachtigal Productions:

Vielerlei Wroclaw Pt. 1

Aus dem Urlaub mitgebracht ein paar architektonische Eindrücke aus Wroclaw (Polen):


(zum vergrößern: Rechtsklick: „Grafik anzeigen“)

Legende:
3 – Bankgebäude am Markplatz
4&5 – Hotel der Werkbundsiedlung Grüneiche
6 – Untersuchungsgefängnis „Graupe“
8 – Jahrhunderthalle
9 – Zwerg am Markt
10 – Polizeipräsidium

Politisches Plakat-Vorabstimmung

Auf dem Plakat-Blog kann man jetzt eine Vorauswahl treffen, welche Plakate die besten des letzten Jahres waren. Insgesamt werden deutlich mehr als 200 Plakate vorgestellt. Hier der Link zur Vorabstimmung:

Politisches Plakat

Und hier meine Favoriten:

Die sind alle nicht nur grafisch relativ schick, sondern kommunizieren teilweise mit recht netten Bildideen oder einer guten Illustration. Aber sucht euch selbst eure Favoriten auf der Plakat-Seite…

„Die Schönholzer Heide – Spiegel der Pankower Geschichte“

„Ein Film über die wechselhafte Geschichtes der Schönholzer Heide in Berlin-Pankow. Die Geschichte des Zwangsarbeiter_innenlagers, der Kriegsgräberstätte sowie des Sowjetischen Ehrenmals werden erzählt und das Gedenken im Park dargestellt. Es kommen Zeitzeug_innen verschiedener historischer Perioden zu Wort, mit historischen Fotos wird anschaulich die Veränderung des Parks illustiert.“

Filmvorführung:
Donnerstag, 24. Februar 2011 – 19:30
Bunte Kuh Weissensee (Bernkastelerstraße 78)

www.heidefilm.blogsport.de

Mein Dresden-Artikel

Weil die Stadt Dresden grad wieder in aller Munde ist, kommt nun auch von mir ein Dresden-Artikel. Ich habe gestern – die Museen waren alle zu – eine Kirchentour gemacht. Hier mein Bericht:

Station 1: Frauenkirche
Ich war in dieser Kirche schon vor 4 Jahren, damals schon – unabhängig von der politischen Dimension – schockiert von dieser grässlichen Kirche. An dem Eindruck hat sich nichts geändert. Die Kirche ist eine schreckliche Barockimitation. Farblich ähnlich gehalten wie ein Disney-Cinderella-Schloss – in hellblau, rosa, gelb und gold. Große Flächen des Innenraums sind derart bemalt, dass es aussieht als wäre es Marmor. Es sind angedeutete Fenster an die Wand gemalt. Kircheninnenarchitektur zum Abgewöhnen.

Station 2: Kreuzkirche
Nach der Frauenkirche hoffte ich eigentlich, dass es nicht schlimmer kommen könnte, bis ich die Kreuzkirche betrat. Der Innenraum sah aus, als hätte dort jemand mit einer Betonkanone gewütet. Der Raum ist stumpf und gesprenkelt. Nicht was eine ansprechende Kirche ausmacht findet sich hier.

Station 3: Hofkirche
Die Kirche meiner Tour, die meiner Vorstellung noch am nähsten kommt. Barocke Architektur, Ölgemälde, sakrale Skulpturen – im Gegensatz zur Frauenkriche – echter Marmor. Nur der seltsame Altar (mit türkisem Strass besetzt) und dass die Kirche derzeit von innen mit Baugerüsten eingerüstet ist, sorgte nicht so ganz für Kirchen-Feeling.

Station 4: Drei-Königs-Kirche

Die letzte Kirche meine Tour war die in der Neustadt gelegene Drei-Königs-Kirche. Eine evangelische Kirche. Hier wurde einfach ein großer Teil des alten Kirchschiffs abgetrennt, um daraus ein Café, eine Galerie und einen EineWelt-Laden zu machen. Das was noch übrig ist als Kirche, ist eher ein Gemeinderaum. Ein paar Bankreihen, ein völlig zerschossener Altar, und sonst nur Kitsch. Hier und da ein aufgehängter Engel und Selfmade-Utensilien (Ein Wandteppich: „Eine weisse Rose für alle Opfer von Gewalt – Hauptsache: Kein Krieg!“).

Es scheint, für Kirchenliebhaber ist Dresden die falsche Stadt.